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EVP-Grossrat Ruedi Löffel stinkts: Er sagt dem blauen Dunst in Berner Restaurants und Hotels den Kampf an: «Die Beizen sind oft regelrechte Raucherhöhlen», ärgert sich Löffel. Und: «Grosse Teile der Bevölkerung wünschen sich einen Schutz vor unerwünschtem Rauch.» Denn es sei unbestritten: «Passivrauchen gefährdet die Gesundheit.» Deshalb feilt der Suchtfachmann vom Blauen Kreuz zurzeit an einer Motion. Diese soll die Kantonsregierung beauftragen, gesetzliche Grundlagen für rauchfreie Berner Beizen zu schaffen.
Nur in abgetrennten Bereichen – so genannten «Fumoirs» – sollen Raucher weiterhin zum Glimmstängel greifen dürfen. Genau hier sieht Casimir Platzer, Präsident von GastroBern, Probleme: «Rund 70 Prozent der Berner Beizen sind zu klein, um Raucher und Nichtraucher voneinander zu trennen.»
Grundsätzlich aber begrüsst es der Verband, dass nach einem Vorstoss im Tessin nun auch in Bern über das Thema Rauchen diskutiert wird.
Ruedi Löffel geht noch einen Schritt weiter: Auch aus öffentlichen Gebäuden, wie Schulen oder Sportanlagen, will er die Raucher endgültig verbannen.
Denise Schneitter
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