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Dem Alkohol den Kampfangesagt - 28.06.2007
Burgdorf Solätte Kornhausmesse Pogoschütz Exponenten diskutieren über Jugendschutz

In Burgdorf diskutiertenFestveranstalter Wirte Getränkeverkäufer und Gemeinderäte über den Jugendschutz und über eine lokale Präventionsstrategie «Lösungsideen sind vorhanden» stellte Andrea Ritter «Bemer Gesundheit» nach dem Anlass fest HANS MATHYS

30 Interessierte die Burgdorfer Gemeinderäte Beatrix Rechner SVP Peter Urech FDP und Annette Wisler Albrecht SP sowie Vertreter aus den Sparten Festveranstalter Wirte und Getränkeverkäufer diskutierten an einem Workshop darüber wie die jugendlichen bei lokalen Grossanlässen wie Solätte Kornhausmesse und Pogoschütz vor Alkoholexzessen geschützt werden können «Junge saufen sich spitalreif» solche und ähnliche Zeitungsschlagzeilen gelte es künftig mit einer lokalen Präventionsstrategie zu vermeiden sagte Andrea Ritter von der Fachstelle «Bemer Gesundheit» in Burgdorf bei der Begrüssung zum Workshop «Alkohol ist für die Einen ein Genussmittel für die Anderen ein Rauschmittel» ergänzte sie «Die Jugendlichen beobachten wie die Erwachsenen mit dem Alkohol umgehen Die Jugendlichen wollen erwachsen sein nicht mehr Kindern so Andrea Ritter. Die Folgen des übermässigen Alkoholkonsums Jugendlicher seien zuweilen Hemmungslosigkeit und Vandalismus Strategien und Wünsche. Die 30 zur Infoveranstaltung Erschienenen streckten in der Folge an fünfTischen ihre Köpfe zusammen und formulierten erfolgversprechende Strategien Wünsche und Vorstellungen wie dem Alkoholproblem begegnet werden soll «Wichtig ist die Vorbildfünktion der Eltern» war man sich einig «Alkohol sollte teurer als Mineralwasser seine war ein gleich mehrmals notiertes Argument wie Jugendliche «in richtige Bahnen» gelenkt werden könnten «Mineralwasser müsste sogar erheblich billiger als Alkohol sein

denn der Preis ist für die meisten Jugendlichen extrem wichtig» schob ein Workshop Teilnehmer nach und sprach wie er sagte aus eigener Erfahrung. «Der Veranstalter von Festen sollte den Besuchern Alternativen im spielerischen Bereich anbieten damit sie vor lauter Langeweile nicht bloss herumstehen und trinken» war ebenfalls ein Vorschlag Vielerorts seien auch bereits gute Erfahrungen mit der «Blue Cocktail Bar» des Blauen Kreuzes gemacht worden Diese würde eine Bar ambiance vermitteln doch angeboten würden nur alkoholfreie Getränke. «Wir kämpfen um die Akzeptanz wenn wir Ausweis Kontrollen durchrühren» tönte es am Tisch der Getränkeverkäufer «ohne Ausweis gibt es keinen Alkohol wir müssen pickelhart seine am Tisch der Wirte Wegen der Gruppendynamik sei das Personal stark gefordert Moderatorin Andrea Ritter verwies auf die guten Erfahrungen welche die «Berner Gesundheit» mit den Bändeli mache die sie gratis abgebe Grün bedeute keine Abgabe von Alkohol gelb signalisiere ein Alter von über16 fahren grün ein solches von über 18 Jahren Ein Wirt forderte von der Stadt eine härtere Bewilligungspraxis «Wenn man für

50 Franken so viel trinken kann wie man will ist doch klar dass einer nicht nur eine Cola trinkt

»SO IST ES IN UTZENSTORF

«Bei Anlässen mitAlkoholausschank ist die Erstellung eines Jugendschutzkonzeptes zwingend erforderlich» unterstreicht Christoph Hubacher Utzenstorfs Gemeindeschreiber. Im Jahr 2003 habe die Gemeinde Utzenstorf ein Rundschreiben an Wirtschaften und Getränke Verkaufsstellen verschickt in dem genau definiert gewesen sei was an Kinder und Jugendliche abgegeben werden dürfe und was nicht Adrian Burren Utzenstorfs Gemeiritieratspräsident zuständig für Ortspolizeiaufgaben «Das Rauschtrinken ist eine Tendenz In Utzenstorf musste ich aber noch nie Aufgrund einer Meldung eingreifen » HML

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